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Orthodoxe Kirche |
Die letzen 60 Jahren der Präsenz des Pontischen Hellenismus in dessen Geburtsstätte und insbesondere nach dem Krimaischen Krieg, der die Othomanische Herrschaft zu gewissen Zugeständnissen verpflichtete, können als Blütezeit bezeichnet werden. Die Pontier wirkten sehr aktiv im wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Leben der Gegend.
Seit der Eroberung von Trapezounzta im Jahre 1461 n.Chr. wurden die Pontier immer wieder Opfer von Verfolgungen und Versuchen einer gewalttätigen Islamisierung seitens der Osmanen. Am 19. Mai 1919, als Kemal Ataturk in Sampsouda ankam, begann die harteste Phase des Pontischen Genozids.
Der grosse Exodus begann mit den Pontier der Kars-Region (Kaukasus) in den Jahren 1919-21, und setzte sich mit denjenigen des metropolischen Pontos, nach dem gescheiterten Streifzug der Griechischen Armee im Jahre 1922, fort.
Siebenundzwanzig (27) Jahrhunderte nach seiner Entstehung musste der pontische Hellinsmus dorthin zurückkehren, wo einst ein Teil seiner Vorfahren die Lange Reise ans Schwarzmeer begannen. Von Natur her progressiv, flexibel und tüchtig hatten die Fluchtlinge keine grosse Mühe sich in der neuen-alten Heimat hauptsachlich in Mazedonien und Thrazien zu integrieren. Ihre aus der alten Heimat mitgebrachten Brauche und Tanze, ihr wertvoller Dialekt -der einzige griechische Dialekt, der eine solche enge Beziehung zur altgriechischen Sprache pflegt- werden weiterhin von den älteren an die neuere Generationen weitergegeben.
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