VEREINIGUNG DER GRIECHEN AUS PONTOS IN DER SCHWEIZ
 
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Tanzente Pontosgriechen
Gemäss Herodot, Xenofonon und weiteren berühmten Historiker der Antike, wird Pontos als die lange Küstenregion des Schwarzen Meers (auf Griechisch Efxinos Pontos) in der heutigen Turkei bezeichnet (zwischen dem Fluss Fasis in der Nähe der georgischen Stadt Batum im Osten und der Stadt Heraklia im Westen). Pontosgriechen lebten mehrheitlich an der Küste, aber auch im Landesinneren bis zu einer Distanz von ca. 200 bis 300 Kilometer von der Küste entfernt.

Im 8. Jahrhundert vor Christus begann die Übersiedlung der Alten Griechen in die Regionen von Pontos und damit die Errichtung von Kolonien. Als erste errichtete die Ionische Stadt Militos ihre Kolonie namens Sinopi. Diese gründete ihrerseits mehrere weitere Kolonien und damit entstanden die Stadte Trapezounda (heute Trabzon), Amisos (heute Sabson), Kerasounta (heute Giresun). Charakteristisch fur alle diese Kolonien ist die Tatsache, dass sie sich an der Schwarzmeer Küste befanden.

Seit ihrer Gründung im 8. Jahrhundert bewahrten diese Städte ihren griechischen Charakter, obwohl die demographische Entwicklung sich nicht immer zu Gunsten der griechischstammigen Bevölkerung entwickelte. Sogar der grösste Kritiker der Idee der Kontinuität des Griechentums von der Antike bis zu seiner Zeit (19. Jahrhundert v.Chr.) der deutscher Professor Jakob Philipp Fallmerayer, erkannte in der speziellen Kultur des Pontos einen klaren griechischen Charakter. Diogenes, Heraklides, Diifilos und Stravon in der Antike, Wissarion unter anderem im Byzanz, die bekannten Familien Karatzas, Mourouzides und Ipsilantis in den jungeren Jahren, sind alle Legenden der Geschichte, die in der Gegend von Pontos geboren und zum grossten Teil gewirkt haben.


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