VEREINIGUNG DER GRIECHEN AUS PONTOS IN DER SCHWEIZ
 
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Pontische Freiheitskämpfer
Der Terminus Genozid wurde das erste Mal während der sog. Nürnberger Kriegsverbrecherproze-sse im Jahre 1945 benutzt und steht fur Völkermord, Vernichtung eines Volkes. Er findet Anwendung bei Mord an Menschen wegen deren Zugehörigkeit zu einer bestimmten rassischen, ethnischen oder religiösen Gruppe. Die Absicht des Mörders oder der Mörder beim Genozid ist, dieser speziellen Gruppe schweren Schaden zuzufügen und sie als Gruppe zu vernichten. Neben dem Judenmord im Dritten Reich handelt es sich auch bei der Ermordung der Armenier, ein Paar Jahre vor derjenigen der Pontos-Griechen, um einen Genozid.

Pontische Freiheitskämpfer
Die Haupt- und gleichzeitig härteste Phase des Genozids beginnt mir der Ankunft Kemal's in Sampsouda am 19. Mai 1919. Die Angaben über die Zahl der Opfer des Genozids variieren zwischen 282'000 und 353'000. Sie wurden unter anderem Opfer von gewalttatigen Vertreibungen, Vergewaltigungen, der Zwangsarbeit, und des Terrors.

Der Genozid ist fur sehr viele Jahre unbekannt geblieben, obwohl es sich um eine tatsächlich verübte Gräueltat handelt. Es gab dazu viele Gründe, wie zum Beispiel der von den zwei Regierungen -Griechische und Türkische- propagierten Frieden (1930 und später). Die Griechische Regierung hat erst im Jahre 1994 den 19. Mai als "Gedenketag des an die Griechen des Pontos verübten Genozids". Unsere Vereinigung unterstützt die den ehemaligen Präsidenten Hr. Ifantidis und Frau Graf in ihren Kampf zur Internationalen Anerkennung des Genozids durch die UNO in Genf.

Griechische Flüchtlinge
Der Pontische Hellenismus wünscht sich weder eine Rückkehr in seine Geburtstätte, noch eine Fortsetzung der Polemik und des Hasses mit dem Türkischem Volk. Jedoch fordern wir das Recht auf die Geschichte unserer Vorfahren und die internationale Anerkennung der Genozids an den Pontischen Griechen.
 

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